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30. Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie vom 24.–26. März 2021

GfV 2021: Virologen diskutieren aktuelle Entwicklungen im Kampf gegen Viruskrankheiten
bei der wichtigsten Virologie-Veranstaltung im deutschsprachigen Raum.
 
„Die SARS-CoV-2-Pandemie hat die meisten von uns das ganze Jahr 2020 über sehr beschäftigt und
wird dies auch weiterhin tun“, betont Prof. Dr. Thomas Schulz, Hannover, Kongresspräsident der 30.
Jahrestagung der Gesellschaft für Virologie (GfV, Society for Virology), die vom 24. bis 26. März 2021
digital durchgeführt wird. Zu den neuesten Entwicklungen sind neben drei Corona-Symposien mit
ausführlichen Diskussionen Workshops zur aktuellen SARS-CoV-2-Forschung in Vorträgen und
Postern geplant. Das gesamte wissenschaftliche Programm wird online präsentiert.
 
Weitere Erkenntnisse zur Verbreitung von Viren, zur antiviralen Therapie sowie zur
Impfstoffentwicklung und Immunantwort sind wichtige Tagungsschwerpunkte. Bei dieser wichtigsten
Veranstaltung für Virologen im deutschsprachigen Raum stellen rund 1.000 Wissenschaftler aus der
ganzen Welt ihre neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse vor und diskutieren aktuelle Aspekte im
Zusammenhang mit Viren und viralen Infektionen. Bei der Erforschung von Viren und ihren
Erkrankungen wird versucht, die komplizierten Infektionsmechanismen aufzudecken. Viele Virus-
Infektionen können heute schon geheilt oder durch Schutzimpfungen verhindert werden. Auch
Hepatitisviren, HIV oder Dengueviren lösen bei Millionen von Menschen schwere Erkrankungen aus.
 
Mit renommierten nationalen und internationalen Gastrednern aus Spanien, Dänemark,
Grossbritannien, der Schweiz, Kanada, den USA und China bietet das vielfältige Kongressprogramm
wieder eine beeindruckende Reihe von Vorträgen mit einem breiten Themenspektrum der klinischen
Virologie und Grundlagenforschung mit Highlights zu neuen Entwicklungen auf dem Gebiet der
Virologie sowie verwandten Disziplinen. Wie sich Viruserkrankungen mit wirksamen Therapien
beeinflussen lassen und auf welche Art Infektionen z.B. mit HIV-, Hepatitis- und Herpesviren
zielgerichtet und erfolgreich behandelt werden können, wird weltweit erforscht. Ein besonderer
Fokus liegt in diesem Jahr auf Entwicklungsmechanismen und der Ausbreitung neu auftretender
Viren. In eigenen Plenarsitzungen geht es um SARS-CoV-2 - Impfstoffe und neutralisierende
Antikörper, neue Erkenntnisse zur Immunantwort auf SARS-CoV-2, Systemansätze in der Virologie
und Wirkstoffforschung sowie um das Thema Virale Evolution und Funktion. In einem intensiven
Austausch mit anderen Wissenschaftsbereichen wird versucht, die Entwicklung neuer
Forschungskonzepte interdisziplinär voranzutreiben. In den begleitenden Workshops geht es um das
breite Spektrum der Virologie.