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Überbetrieblicher Kurs Laboranten EFZ Fachrichtung Chemie Modul 1

Das Modul 1 geht dem Ende entgegen, als ich die Lernenden besuchte.
Einige der Lernenden waren mit dem Schreiben des Protokolls der abgeschlossenen Arbeit beschäftigt, andere an den Vorbereitungen zur nächsten praktischen Arbeit.
Mit viel Begeisterung erklärten sie mir ihre momentanen Arbeitsschritte und die heiklen Punkte die es zu beachten gibt. Es waren Dichtebestimmungen, pH Messungen und Dünnschichtchromatographie.
Motiviert und mit Freude sind sie an ihren Arbeiten. Noch ist alles ungewohnt, das Handhaben mit den kleinen Glaswaren wie auch mit den kleinen Substanzmengen.
Dauernd tauchen Fragen auf, sowohl bei den theoretischen Aufgaben wie bei den praktischen Tätigkeiten. Es gibt viel Neues zu erlernen in den beiden ersten Modulen.

Zum Glück ist Frau Barbara Senn, Ausbildnerin für die Fachrichtung Chemie, immer helfend zur Seite. Unterstützt wird sie von Frau Nina Fankhauser, was bei dieser Klassengrösse auch notwendig ist. Frau Senn und Frau Fankhauser sind gefordert, erklären alles nochmals wenn nötig oder stellen die Gegenfragen, so dass die Lernenden bereits frühzeitig erlernen die Arbeiten zu reflektieren.
Ein wichtiger Punkt ist auch, die Erstellung eines korrekten, wissenschaftlichen Protokolls. Es dient nicht nur im Laboralltag, es ist auch ein Faktor an der Lehrabschlussprüfung. Das Protokoll muss die Ergebnisse der Arbeiten und deren Ablauf vollständig und wissenschaftlich festhalten.
So wartet dann nach dem Tagesende der Lernenden, noch einiges an Arbeit für Frau Senn und Frau Fankhauser. Am folgenden Tag werden die korrigierten Protokolle mit den Lernenden besprochen
«Wie empfinden die Lernenden den Übertritt von der Schule in die Berufslehre?» habe ich nachgefragt.
Sie freuen sich alle in den üK zu kommen und sind begeistert von dem was sie schon alles erlernen konnten und dies gemeinsam mit den Mitlernenden. Dass immer eine Ansprechperson da ist um ihre Fragen zu beantworten, schätzen sie sehr.
Schon neugierig sind sie nun auf den ersten Berufsfachschulunterricht. Erneut wartet hier viel Neues auf das sich die Lernenden freuen. Ein Beruf mit manuellen Tätigkeiten, das ist allen wichtig.
Während den ersten Wochen kommt viel Neues, aber dank dem üK, wo wir alle zusammen die gleichen Erfahrungen machen, fällt die Umstellung nicht schwer, auch wenn die Freizeit nun stark eingeschränkt ist. Das war die Antwort bei Allen.

Der Laborpersonal-Verband Bern dankt Frau Senn und Frau Fankhauser herzlichst für ihren Einsatz im üK.

Charlotte Rothenbühler