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Mediadaten

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9/16 Qualifikationsverfahren für Laborantinnen und Laboranten EFZ in Bern

35 Kandidatinnen und Kandidaten wurden 2016 im Prüfungskreis Bern-Mittelland in den beiden Fachrichtungen Biologie und Chemie geprüft, 31 davon haben die Prüfung bestanden.

In der Fachrichtung Biologie absolvierten die Kandidatinnen und Kandidaten wiederum in zwei unterschiedlichen Fachgebieten die praktische Prüfung. In jeder Prüfung mussten verschiede Aufgaben bearbeitet, die Ergebnisse beurteilt und die Prüfung reflektiert werden. Ein guter Zeitplan war wichtig, damit die Teilaufgaben in der knappen Zeit bewältigt werden konnten. Die Berechnung und Darstellung der Ergebnisse erfordern sowohl fachliche wie auch methodische Kompetenzen. Die Interpretation der Ergebnisse, als anspruchsvoller Teil der Prüfung, basiert auf das Verständnis der Labormethode und der jeweiligen Fragestellung, angewandte Fachkenntnisse stehen dabei im Vordergrund.

Die Kandidatinnen und Kandidaten der Fachrichtung Chemie legten eine Grundausbildungsprüfung mit zwei analytischen Aufgaben und einer präparativen Aufgabe sowie einem Teil Laborinstandsetzung ab. In einer vierstündigen Fachausbildungsprüfung im Lehrbetrieb konnten sie ihre Fachkompetenz anhand einer anspruchsvollen, instrumentell komplexen Aufgabenstellung unter Beweis stellen.

Abschlussklasse Biologie mit Lehrpersonal der Berufsfachschule
Abschlussklasse Chemie mit Lehrpersonal der Berufsfachschule

 

Die vorgängig festgelegten und detaillierten Bewertungskriterienkataloge beschreiben die Anforderungen an die Arbeitstechnik und die Sicherheit, aber auch die Kriterien für die Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen (MSS). Diese MSS-Kompetenzen können in jeder Prüfungsposition adäquat beurteilt werden.

Die Absolventinnen und Absolventen zeigten alle ein solides Handwerk. Bei der Interpretation von Ergebnissen und der Reflexion der Arbeiten sind die Leistungen breiter gefächert. Notenabzüge gab es in der Dokumentation der Laborarbeiten. Dies kann mit der gängigen Praxis zusammenhängen, dass die Arbeiten zunehmend in einem Laborinformations- und Managementsystem (LIMS) dokumentiert werden. Die klassische Protokollierung des Versuchs auf Papier rückt in den Hintergrund.

Ebenfalls die Anwendung mathematischer Verfahren in der praktischen Arbeit bereitete teilweise Schwierigkeiten. Im Gegensatz zur Mathematik in der Berufskenntnisprüfung, welche sehr gut gelöst wurde, bereitet die Anwendung dieses Wissens in der Praxis oftmals Probleme.

Im Qualifikationsbereich Berufskenntnisse lagen die Leistungen erwartungsgemäss in einem breiten Notenspektrum.

Die Absolventinnen und Absolventen stehen an der Schwelle eines spannenden und vielseitigen Berufslebens, mit dabei einen gut gefüllten Rucksack mit Wissen, Können und ersten Erfahrungen.

Zum bestandenen Qualifikationsverfahren gratulieren wir herzlich!

Fachrichtung Biologie: Dürr Desirée, Flühmann Jannis, Gopalakrishnan Abiram, Herzog Désirée, Jordan Sara, Kalbermatten Claudio, Martig Caroline, Marty Talea, Müller Yoshi Nicolai, Ruedin Yelena, Ryter Sarah, Scotton Sarah und Werder Simea Fachrichtung Chemie: Bühler Fabian, Eggimann Jan, Flury Dennis Tsubasa, Gfeller Leonie Michaela, Gnädinger Ursina, Kühni Lahra, Leu Jan, Minnig Sabine Monique, Müller Lukas, Pridal Jan, Richard Melanie, Schär Sandra, Schweizer Reto, Stanic Ana-Marija, Strasser Romario, Walthert Florian, Wüthrich Jasmin und Wyss Nicola, Stefan Guggisberg, Chefexperte Laborant/in EFZ Biologie & Chemie – Bern-Mittelland