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Mediadaten

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Laborscope das offizielle Organ des Fachverbandes für Laborberufe Schweiz.

Rückblick Ausserordentliche und ordentliche Delegiertenversammlung des Fachverbands Laborberufe

Am 6. Mai freuten wir uns die Delegierten, Kommissionsmitglieder und Gäste zu unserer 24. Delegiertenversammlung begrüssen zu dürfen. Organisiert wurde die DV von der Sektion Bern. Dem Organisator, Andreas Grüber, einen herzlichen Dank für das interessante Programm, das er für uns zusammengestellt hat.
Der Statutarische Teil fand im Institut für Zellbiologie der Universität statt. Als erstes verwöhnte uns Maria Gruber mit Kaffee und Gipfeli, herzlichen Dank.
Wir freuten uns, dass sich auch Gäste diesen Samstag reserviert haben. Es waren dies, Bruno Patrian, Vorstand und co Präsident wblb, Stefan Guggisberg, Vertreter des FLB in der SKBQL, Patrick Merkhofer, Präsident des SCV und Thomas Zuppinger, Schaffhausen.

Vorgängig fand eine ausserordentliche Delegiertenversammlung statt. Wenn ausserordentliche DV`s eher auf Probleme hinweisen, war dies für den FLB nicht der Fall. Im Gegenteil, wir konnten uns freuen und die Sektion Suisse Romande (SRL) als fünfte Sektion im FLB aufnehmen.
Wir heissen die neue Sektion herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit.
Anwesend waren der Präsident Raymond de Goummoens und der Vitzepräsident und Vorstandsmitglied im wblb, Yann Dini.

rechts: Präsident der neuen Sektion Suisse Romande Raymond de Goumoens, links: Vitzepräsident Yann Dini.
Stefan Guggisberg Vertreter für den FLB SKBQL.

 

Gleich anschliessend fand die ordentliche Delegiertenversammlung statt.  
Wo stehen wir in fünf Jahren, wo in zehn? Das fragt man sich wohl so manchmal.
Dass sich das Umfeld durch die Digitalisierung stets verändert ist erkannt. Unmittelbar damit verbunden ist auch die Frage was es braucht um mit dieser Entwicklung Schritt zu halten, wenn Wissen und Erfahrung nicht mehr reichen. Zunehmend wichtiger wird dagegen die Fähigkeit Dinge neu zu denken und Freude am Beruf. Dazu braucht es auch Erfolg im Beruf, interessante Arbeiten und wenn möglich selbstbestimmend. Wenn wir zurückdenken war doch die Lehrabschlussprüfung bereits ein wichtiger Erfolg in unserem Leben. Es ist das erste solide Fundament für die Zukunft.
Der Fachverband Laborberufe setzt sich stark ein, dass die Grundausbildung stets ein solides Grundgerüst bleibt. Später muss allen die Möglichkeit geboten werden sich den Bedürfnissen entsprechend weiterzubilden. Theorie und Praxis wird immer mehr gefragt sein. Dabei ist auch die Höhere Fachprüfung ein wichtiger Teil.
Zügig kamen wir durch die Traktanden.
Der Zentralvorstand stellte einen Antrag betreffend der HFP. Das Ziel ist, sich beim Vorprogramm und der Kick-Off Sitzung gemeinsam mit sienceindustrie und dem VCS zu beteiligen. Die entstehenden Kosten sind für den FLB tragbar. Nähere Angaben sind dem Jahresbericht wblb zu entnehmen. Dem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.     
Alle zwei Jahre finden Wahlen des Zentralvorstands statt.
Stefan Guggisberg stellte sich als Tagespräsident zur Verfügung.
Alle wurden einstimmig wieder gewählt:
Präsidentin:    Charlotte Rothenbühler
Kassier:     Luca Alberti
Aktuar:     Matthias Landis
Webmaster:     Andreas Gruber
Revisoren:     Peter Scheidegger, Andreas Gruber
Ersatz:     Brigitte Kamber

Die übrigen Zentralvorstandsmitglieder werden von der Sektionen gewählt und arbeiten aktiv im Zentralvorstand des FLB mit.
Bruno Patrian orientierte uns über die Schwerpunkte der Vorstandstätigkeiten wblb und Stefan Guggisberg über die Arbeiten im SKBQL. Besten Dank an Bruno und Stefan für das Kommen und für ihren grossen Einsatz in den Kommissionen.
Ebenso einen herzlichen Dank an alle die sich für den FLB einsetzen, sei dies in den Sektionen, Kommissionen oder direkt beim Dachverband FLB. Alles ist mit Freizeit verbunden. Nur dank dem Einsatz von allen und der guten Zusammenarbeit kann der FLB seine Ziele erreichen.  
Nach einem kurzen Spaziergang Richtung Stadt erreichten wir das Restaurant Entercòte Fèdèrale. Anschliessend an das Mittagessen fand die Führung zum Thema «Rund ums Wasser» statt. Auf der Führung vernahmen wir warum die Brunnen der Schweizer Hauptstadt der beste Ort waren, um den neusten Klatsch der Stadt zu erfahren und wozu die Aare diente, bevor sie zum Schwimm-Mekka wurde.  
Ein interessantes Detail vernahmen wir auch zum Lenbrunnen. Durch einen Umbau mit zusätzlicher Unterkellerung an der Postgasse wurde durch den Archäologischen Dienst der verborgene und längst vergessene turmartige Brunnen, so wie das zu ihm führende Lengässli, entdeckt. Der Brunnen entstand um das Jahr 1252. Das macht ihn zum ältesten substanziell erhaltenen Baudenkmal Berns.
Trotz des Regens hörten wir aufmerksam den interessierten Ausführungen zu.
Bald wurde es Zeit sich in Richtung Bahnhof zu bewegen.  
         

Unterwegs bei der Stadtführung.
Andreas Gruber der Organisator der DV.




Charlotte Rothenbühler