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Mediadaten

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Laborscope das offizielle Organ des Fachverbandes für Laborberufe Schweiz.

Informationsveranstaltung der üK-Kommission zum Beruf Biologie- und Chemielaborant EFZ

Für interessierte Schülerinnen und Schüler und deren Eltern an der UNI Bern

Wie schon während der letzten Jahre konnten wir am 27. Januar wieder zahlreiche interessierte Schülerinnen und Schüler am Informationstag begrüssen.
Sehr erfreulich ist, dass sich auch dieses Jahr Lernende freiwillig beteiligten. Sie führten die Experimente mit den Schülerinnen und Schülern durch. Die Gelegenheit selber  Laborarbeiten durchzuführen wurde rege benutzt. Die Eltern zeigten ebenso Interesse, auch zur Ausbildung allgemein und den Möglichkeiten danach. Die Kommissionsmitglieder standen für diese Fragen zur Verfügung.
An alle einen herzlichen Dank für das Mitmachen. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein freier Samstag zur Verfügung gestellt wird. Einiges an Stunden wurde auch in die Organisation, die Vorbereitungs- und Aufräumarbeiten investiert. Für all das danken wir   Frau Barbara Beer herzlichst.

In drei Gruppen aufgeteilt durchliefen die Besucherinnen und Besucher drei Stationen.
Im Hörsaal wurde ihnen von Wim Etter und Michael Arnold, verantwortliche Ausbildner, die nötigen Informationen zur Ausbildung und den Anforderungen, in den beiden Fachrichtungen Biologie und Chemie, aufgezeigt und die vielseitigen Möglichkeiten zur Weiterbildung erläutert.
Im Biologielabor erklärte ihnen Herr Tschanz, Ausbildner der üK, die DNA-Extraktion aus Tomaten mit Hilfe von Substanzen und Geräten aus dem Haushalt. Dieses konnte anschliessend, mit der Unterstützung durch Lernende, selber erprobt werden.
Unter Anleitung von Lernenden führten Schülerinnen und Schüler an einer zweiten Station eine Photometrische Messung mit blauem Farbstoff durch. Mittels der Anwendung verschiedener Pipettentypen wurde die Lösung vorher verdünnt. Die Messungen ermöglichten eine Überprüfung der Genauigkeit und somit der Arbeitstechnik.
Mikroskopische Betrachtungen von Einzellern war eine weitere Station im Biologielabor. Andreas Gruber, Prüfungsexperte, erklärte die Besonderheiten der verschiedenen Einzeller, die unter dem Mikroskop betrachtet werden konnten.
So zum Beispiel von Bakterien, Schimmelpilzen, Amöben, Pantoffeltierchen und Lidtierchen.
Besonders interessant war es einen gefärbten Abstrich der eigenen Mundschleimhaut-Zellen zu betrachten. Unterstützt wurde er von Sandra Hächler, verantwortliche Ausbildnerin und Eddine Kelkouli.
Nicht weniger interessant war es im Chemielabor. Für die Sicherheit und Koordination verantwortlich war dort Frau Barbara Senn, Ausbildnerin der üK.
Die Möglichkeit, durch Mischen von Substanzen ein Gel namens «Prime Slime» selber herzustellen war faszinierend für die Schülerinnen und Schüler.
Wer noch etwas mehr zu den chemischen Vorgängen wissen wollte, erhielt Auskunft von Brigitte Flück, Prüfungsexpertin. Mit der gleichen Begeisterung machten alle beim Titrierwettbewerb mit. Hier war eine exakte Arbeitsweise nötig, denn nur so wurde die geforderte Mischfarbe des Indikators sichtbar. Die folgende Station benötigte einiges Geschick. Mittels Pipetten und Messkolben wurde eine Verdünnungsreihe erstellt. Optisch wurde diese anschliessend mit den vorbereitenden Standardlösungen verglichen. Photometrie mit den Augen kann es betitelt werden. «Blaues Wunder» war eine weitere Station. Hier wurde Methylblau in die farblose Leukoform überführt. Einer Geheimschrift mittels Chemie auf die Spur zu kommen war ein weiteres Experiment das auf grosses Interesse gestossen ist. Die Letzte Station zeigte ein Farbenwunder, fünf Farben in einer Lösung.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich aktiv und motiviert. Sie schätzten die Unterstützung der Lernenden und die Beantwortung der Fragen.
Auch die Eltern waren froh einen Einblick in die Berufsbildung Laborant EFZ zu erhalten.
Durch die Theorie und dank den Experimenten erhalten jeweils alle einen Blick in die interessanten Gebiete der Biologie und der Chemie.

Die zahlreichen positiven Feedbacks zeigten einmal mehr, dass diese Veranstaltung einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Berufswahl von Schülerinnen und Schülern leistet.



Charlotte Rothenbühler