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Mediadaten

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Informationsveranstaltung der üK-Kommission zum Beruf Biologie- und Chemielaborant EFZ 3/17

Für interessierte Schülerinnen und Schüler und deren Eltern an der UNI Bern 

Am 21. Januar konnten wir wieder zahlreiche interessierte Schüler und Schülerinnen am Infotag begrüssen. 

Sehr erfreulich ist, dass sich auch dieses Jahr Lernende freiwillig beteiligten. Sie führten die Experimente mit den Schülerinnen und Schülern durch. Die Gelegenheit selber Laborarbeiten durchzuführen wurde rege benutzt. Die Eltern zeigten ebenso Interesse, auch zur Ausbildung allgemein und den Möglichkeiten danach. Die Kommissionsmitglieder standen für diese Fragen zur Verfügung.  

An alle einen herzlichen Dank für das Mitmachen. Es ist nicht selbstverständlich, dass ein freier Samstag zur Verfügung gestellt wird. Einiges an Stunden wurde auch in die Organisation, den Vorbereitungs- und Aufräumarbeiten investiert. Für all das danken wir   Frau Barbara Beer herzlichst. 

In drei Gruppen aufgeteilt durchliefen die Besucherinnen und Besucher drei Stationen. 

 

Im Hörsaal wurde ihnen von Wim Etter und Michael Arnold die nötigen Informationen zur Ausbildung der beiden Fachrichtungen Biologie und Chemie gegeben und die vielseitigen Möglichkeiten zur Weiterbildung aufgezeigt. 

Im Biologielabor erklärte ihnen Herr Tschanz, Ausbildner der üK, die DNA-Extraktion aus Tomaten mit Hilfe von Substanzen und Geräten aus dem Haushalt. Diese konnte dann mit Unterstützung durch Lernende selber durchgeführt werden.

Unter Anleitung von Lernenden führten Schülerinnen und Schüler an einer zweiten Station eine Photometermessung mit blauem Farbstoff durch. Mittels der Anwendung verschiedener Pipettentypen wurde die Lösung vorher verdünnt. Die Messung erlaubte dann eine Überprüfung der Genauigkeit und somit der Arbeitstechnik.

 

Mikroskopische Betrachtungen von Einzellern war eine weitere Station im Biologielabor. Andreas Gruber, Prüfungsexperte, erklärte die Besonderheiten der verschiedenen Einzeller, die unter dem Mikroskop betrachtet werden konnten.

So zum Beispiel von Bakterien, Schimmelpilze, Amöben, Pantoffeltierchen und Lidtierchen. 

Besonders interessant war es einen gefärbten Abstrich der eigenen Mundschleimhaut-Zellen zu betrachten. 

Nicht weniger interessant war es im Chemielabor. Für die Sicherheit und Koordination verantwortlich war dort Frau Barbara Huber, Ausbildnerin der üK. 

Die Möglichkeit, durch Mischen von Substanzen ein Gel namens «Prime Slime» selber herzustellen war faszinierend für die Schülerinnen und Schüler. 

Wer noch etwas mehr zu den chemischen Vorgängen wissen wollte, erhielt Auskunft von Brigitte Flück, Prüfungsexpertin, der Firma Nestlé. Ebenso mit Begeisterung machten sie beim Titrierwettbewerb mit. Hier war eine exakte Arbeitsweise nötig, denn nur so wurde die geforderte Mischfarbe des Indikators sichtbar. »Blaues Wunder» war eine weitere Station. Hier wurde Methylblau in die farblose Leukoform überführt. Einer Geheimschrift mittels Chemie auf die Spur zu kommen war ein weiteres Experiment das auf grosses Interesse gestossen ist. Die folgende Station zeigte ein Farbenwunder, fünf Farben in einer Lösung. 

Bei all den Experimenten, in den beiden Fachgebieten, wurden die Vorgänge von den Lernenden erklärt, Fragen dazu beantwortet und sie waren behilflich bei der Durchführung aller benötigten Schritte. 

Die Schülerinnen und Schüler beteiligten sich aktiv und motiviert. Für Eltern war es oft auch ein unbekanntes Gebiet. Die Besucherinnen und Besucher erhielten auf diese Weise einen guten Einblick in typische Arbeitsmethoden, wie sie in einem Biologie- und Chemielabor häufig anzutreffen sind. 

Die zahlreichen positiven Feedbacks zeigten, dass diese Veranstaltung einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Berufswahl von Schülerinnen und Schülern leistet, welche sich für eine Lehre im Laborbereich interessieren. 

 

Charlotte Rothenbühler