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7-8/16 Rückblick Delegiertenversammlung des Fachverbands Laborberufe

Am 28. Mai freuten wir uns die Delegierten, Kommissionsmitglieder und Gäste zu unserer 23. Delegiertenversammlung begrüssen zu dürfen. Organisiert wurde die DV von der Sektion Bern. Dem Organisator, Andreas Grüber, einen herzlichen Dank für das interessante Programm, das er für uns an diesem Tag zusammengestellt hat. 

Der statutarische Teil fand im Institut für Zellbiologie der Universität statt. Als erstes verwöhnte uns Maria Gruber mit Kaffee und Gipfeli. 

Wir freuten uns, dass sich auch Gäste diesen Samstag reserviert haben. Es waren dies, Patrick Merkhofer, Präsident des SCV, Bruno Patrian Vorstand und co Präsident wblb, Stefan Guggisberg und Beat Akeret, beide unsere Vertreter im Vorstand SBKQL, Thomas Zuppinger SH und sehr erfreut waren wir Gäste aus der Suisse Romande willkommen zu heissen. Odile Hübschy NE, Jèròmene Widmer FR, Alain Huber VD.

Wir hoffen, dass es ein Schritt in die Zukunft ist und wir bald auch eine Sektion Suisse Romande als FLB Mitglied begrüssen dürfen. Der rasche Wandel der Berufswelt durch die Digitalisierung und den Umgang mit Social Media der Lernenden stellen auch die Ausbildnerinnen und Ausbildner stets vor neue Herausforderungen. Oft werden dabei die Berufs- und Praxisbildnerinnen zu wenig bedacht. Sie übernehmen wichtige Aufgaben in der Ausbildung von Lernenden. Es ist eine Aufgabe die nicht nur so zwischendurch erledigt werden kann. 

Ein Zeitanspruch von 10 bis 20 % muss ihnen mindestens zur Verfügung stehen. Noch wird dieser Einsatz nicht überall gebührend wertgeschätzt. 

Zu bedenken ist auch, dass die Jugendlichen in dieser Zeit in ihrer Entwicklungsphase sind. 
Mit all den rasch ändernden Gesetzen und Anforderungen müssen sich ebenso die Chefexperten/ - innen mit ihren Teams jederzeit auseinander setzen. 
Wir freuen uns, dass sich Personen bereit erklären, sich in den Kommissionen zu engagieren, sei dies in den Sektionen oder dem Dachverband FLB. Beim FLB sind es die ständigen Kommissionen wblb und der SBKQL.

Weiterbildung heisst das Gelernte zu verbinden. Das bedeutet Weiterbildung beschränkt sich nicht nur auf den Besuch von Kursen und Seminaren. Am meisten profitiert man, wenn das Lernen im Unterricht und im Job miteinander verknüpft wird. Dazu eignet sich die HFP bestens. 
Nebst den gesetzlichen Stellungsnahmen und der Teilnahme an Vernehmlassungen gelangen Fragen zur Ausbildung aus allen Landesteilen an uns. 
An dieser Stelle möchte ich besonders Stefan Guggisberg bestens danken. Im Namen des FLB beantwortet er all die vielseitigen Anfragen. 

Im Weiteren gelangen Fragen von Schülerinnen und Schüler an uns, von Berufsinformationszentren, Lohnanfragen von Firmen, Privaten oft Wiedereinsteigerinnen in den Beruf welche sich gleichzeitig für eine Weiterbildung interessieren. Aber auch Stellensuchende wenden sich an uns.  
Da zeigt die Wichtigkeit eines Berufsverbands. Ich möchte deshalb allen, die sich stets für den FLB und in den Sektionen engagieren, herzlichst danken. In der heutigen Zeit ist dies nicht so selbstverständlich. Denn für alle nimmt auch der Arbeitsaufwand im eigenen Arbeitsumfeld stets zu. Zügig kamen wir durch die Traktanden. 
Bruno Patrian orientierte uns über die Schwerpunkte der Vorstandstätigkeiten wblb und Stefan Guggisberg über die Arbeiten im SKBQL. Besten Dank an Bruno und Stefan. 

Einen herzlichen Dank an alle die sich für den FLB einsetzen, sei dies in den Sektionen, Kommissionen oder direkt beim Dachverband FLB. Alles ist mit Freizeit verbunden. 

 

Nach einem kurzen Spaziergang richtung Stadt erreichten wir das Restaurant Kornhauskeller. Der Kornhauskeller verlor im 19. Jahrhundert seine Funktion als Vorratsspeicher und wurde 1893 in ein Festlokal umgewandelt. Anschliessend an das Mittagessen bestiegen wir den Zytgloggeturm unter kundiger Führung. Der Zytgloggeturm war das erste Westtor der Stadt (1191 – 1256) und zählt heute zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Berns. 1530 Entstand die kunstvolle Kalenderuhr und das Spielwerk. Die Turmuhr hatte die Funktion der Hauptuhr der Stadt und war somit massgebend in Bern. Von dort aus wurden die Wegstunden gemessen, welche auf den Stundensteinen der Kantonsstrasse vermerkt sind.  

 

Nebst all der Mechanik die es zu bestaunen gibt, geniesst man auch einen wunderbaren Blick auf die Altstadt. 
Begeistert von all den interessanten Eindrücken die wir an diesem Tag erlebten, war es Zeit uns in Richtung Bahnhof zu begeben. 

  

Charlotte Rothenbühler