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Zuverlässige OEM-Schlauchpumpen für Endoskopieanwendung

Nicht nur sauber, sondern rein

Sterile Einmal-Koloskope bieten ein Maximum an Hygiene und Patientensicherheit und sind deshalb die Zukunft der Darmkrebsvorsorge. Davon ist man bei Invendo Medical überzeugt. Das deutsche Unternehmen hat das weltweit erste Single-Use-Koloskop entwickelt. Für den freien Durchblick während der Untersuchung muss die Kameralinse immer wieder gespült werden. Dafür sorgt eine OEM-Schlauchpumpe von Watson-Marlow. Die Pumpe bestehend aus einer Plug-and-play-Antriebslösung und einem passenden OEM-Pumpenkopf liefert nicht nur den für die Reinigung notwendigen Förderdruck, sondern überzeugt vor allem durch ihre Zuverlässigkeit und ihr einfaches Handling.

Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebsarten. Nur mithilfe einer Darmspiegelung (Koloskopie) können Polypen, aus denen der Krebs entstehen kann, zuverlässig erkannt und entfernt werden. Koloskopien sind ausgesprochen sichere Verfahren mit einer sehr geringen Komplikationsrate. Ein lange weitgehend ignoriertes Problem stellt allerdings die Hygiene der verwendeten Geräte dar. Normalerweise werden Endoskope die für Darmspiegelungen eingesetzt werden (Koloskope) nicht nach Gebrauch sterilisiert, da die hohen Temperaturen die Lebensdauer der Geräte drastisch reduzieren würden. Stattdessen müssen sie nach jedem Patienten aufwendig aufbereitet werden. Um ein Maximum an Hygiene und Sicherheit zu gewährleisten, ist die Aufbereitung minutiös festgelegt – von der Vorreinigung, über die manuelle Reinigung mit Bürsten bis hin zur Art der Trocknung und Verpackung. Dies macht die Prozedur für Kliniken wie Praxen sehr personalintensiv und damit relativ teuer.

invendoscope SC200 von Invendo Medical: Das weltweit erste sterile Einmal-Koloskop. Foto: Watson-Marlow Fluid Technology Group

 

Das weltweit erste Single-Use-Koloskop

Daher geht man bei dem Medizintechnikunternehmen Invendo Medical mit Sitz im bayerischen Kissing einen komplett neuen Weg. «Jede noch so aufwändige Desinfektion, selbst wenn alle Schritte korrekt ausgeführt werden, kann niemals so sicher sein wie eine Sterilisierung», erläutert der Geschäftsführer Timo Hercegfi. «Aus diesem Grund geht bei medizinischen Geräten der Trend hin zu Single-Use-Komponenten, die nur ein einziges Mal zum Einsatz kommen und damit eine maximale Patientensicherheit garantieren.»
Mit dem invendoscope SC200 hat Invendo Medical das weltweit erste sterile Einmal-Koloskop entwickelt. Geliefert wird es sofort einsatzbereit und mit Etylenoxid sterilisiert. Dadurch ist Keimfreiheit garantiert. Neben dem flexiblen, einmal verwendbaren Koloskop besteht das Endoskopiesystem von Invendo aus einer ergonomisch geformten Handsteuerung, dem invendo ScopeController sowie der Versorgungssteuereinheit SPU E200 die beide zur mehrfachen Verwendung ausgelegt sind.
Obwohl für eine einmalige Nutzung an nur einem Patienten ausgelegt, macht das invendoscope SC200 bei der Qualität der Behandlung keinerlei Abstriche im Vergleich zu herkömmlichen, wiederverwendbaren Koloskopen, betont Timo Hercegfi. Ganz im Gegenteil: «Der elektrohydraulische Endoskopkopf ist anderen Geräten überlegen. Er ermöglicht es, die Spitze um 180 Grad in alle Richtungen abzuwinkeln und ist darüber hinaus in der Lage, mit CO2 zu insufflieren um den Darm zu entfalten, zu saugen und die Linse der Kamera mit sterilem Wasser zu spülen.»

Regelmässige Spülung notwendig

Eine regelmässige Spülung ist wichtig, um die Linse immer frei von Verschmutzungen zu halten. «Während der Untersuchung muss mindestens einmal pro Minute mit einem gewissen Druck gespült werden», erläutert Timo Hercegfi. Für diese Aufgabe kommt eine in die Versorgungssteuereinheit installierte OEM-Schlauchpumpe zum Einsatz. «Bei der Auswahl der richtigen Pumpe kam es uns neben einem ausreichenden Förderdruck vor allem auf eine einfache, fehlerfreie Bedienung und Zuverlässigkeit an. Denn während das Endoskop nur einmal verwendet wird, bleibt die SPU-Steuereinheit mehrere Jahre im Einsatz und wird pro Jahr für circa 1.500 Untersuchungen verwendet.»

Die Schlauchpumpe von Watson-Marlow zum Spülen der Linse befindet sich in der Versorgungssteuereinheit des Endoskopiesystems. Foto: Watson-Marlow Fluid Technology Group

 

Plug-and-play-Lösung für Antrieb und Steuerung

Fündig wurde Invendo Medical bei Watson-Marlow. Der Marktführer für Schlauchpumpen verfügt neben Gehäuse- und Industriepumpen über ein breites Angebot an OEM-Einbaulösungen, die sich flexibel an ihren jeweiligen Einsatzzweck anpassen lassen. In den Endoskopsystemen kommen OEM Schlauchpumpen der Baureihe 300 zum Einsatz. Die kompakte Pumpe gewährleistet eine präzise und reproduzierbare Fördermenge. Pro Untersuchung werden circa 500 Milliliter steriles Wasser in Intervallen gefördert. Angetrieben wird der OEM-Pumpenkopf von DriveSure, einer Plug-and-play-Antriebslösung bestehend aus einem bürstenlosen Gleichstrommotor mit integrierter Steuerung. Diese anschlussfertige Lösung wurde von Watson-Marlow speziell für Anwendungen in der Medizintechnik entwickelt und ermöglicht eine besonders schnelle Integration in das Gerät.
Für den Einsatz mit DriveSure stehen neben den bei Invendo verwendeten Pumpenköpfen der Baureihe 300 auch zahlreiche weitere Pumpenkopfmodelle für ein Fördervolumen von 0,1 bis 6.100 Milliliter pro Minute zur Verfügung. Das Drehmoment des
Antriebs ist dabei optimal auf den jeweiligen Pumpenkopf abgestimmt. Die Ansteuerung erfolgt über gängige Prozesssignale, wie zum Beispiel 0-10V oder 4-20mA. Der Betrieb des Gleichstrommotors ist sowohl im 24V- als auch im 48V-Modus möglich und kann durch ein Regelverhältnis von 51:1 und einen Drehzahlbereich von 8 - 408 Umdrehungen pro Minute flexibel an die jeweilige Anlage angepasst werden.

Bei Invendo Medical ist man mit der Leistung und der Zuverlässigkeit der verwendeten Pumpen sehr zufrieden: «Wir nutzen die Pumpen von Watson-Marlow nun seit ungefähr 1,5 Jahren in unseren Geräten, bislang funktionieren sie reibungslos. Es gab so gut wie keine Ausfallzeiten», sagt Radovan Susec, Head of Procurement bei Invendo Medical.

OEM-Pumpenkopf 313 von Watson-Marlow: Dank des innovativen Flip-Top-Deckels kann der Schlauch in wenigen Sekunden ausgewechselt werden. Ein Bajonettverschluss ermöglicht einen einfachen Wechsel des Pumpenkopfes – ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen. Foto: Watson-Marlow Fluid Technology Group
DriveSure, eine Plug-and-play-Lösung von Watson-Marlow, bestehend aus einem bürstenlosen Gleichstrommotor mit integrierter Steuerung, ist verfügbar für zahlreiche Pumpenkopfmodelle. Foto: Watson-Marlow Fluid Technology Group

 

Zuverlässige Pumpen mit passenden Schläuchen

Ein wichtiger Grund für die hohe Zuverlässigkeit ist das optimale Zusammenspiel von Pumpe und Schlauch: Als weltweit einziger Hersteller von Schlauchpumpen verfügt Watson-Marlow über eine eigene Produktion an umfassend zertifizierten Silikonschläuchen. Der hier verwendete Pumpsil ist ein platinvernetzter Silikonschlauch, der in einer modernen Extrusionsanlage in Reinräumen der Klasse 7 nach ISO 14644-1 produziert wird. Dank zahlreicher verschiedener Innendurchmesser und Wandstärken eignet er sich für eine Vielzahl an unterschiedlichen Anwendungen.
Weiteres wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Pumpe war, neben einem guten Preis-Leistungsverhältnis, die einfache Bedienung. Im täglichen Einsatz des Endoskops in Praxis und Krankenhaus muss das Personal in der Lage sein, den Pumpenschlauch und auch den kompletten Pumpenkopf bei Bedarf selbst und ohne grössere Verzögerung austauschen zu können. Kein Problem bei den Pumpenköpfen des Typs 313 von Watson-Marlow, bei dem sich eine Fehlbedienung praktisch ausschliessen lässt. Dank des innovativen Flip-Top-Deckels kann der Schlauch in wenigen Sekunden ausgewechselt werden. Auch der Tausch des gesamten Pumpenkopfes ist dank Bajonettverschluss kein Problem und lässt sich ohne Werkzeug mit wenigen Handgriffen durchführen.

 

www.wmftg.ch

Aktuell

LANXESS: Matthias L. Wolfgruber zum neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt

  • Wolfgruber tritt Nachfolge von Dr. Rolf Stomberg an
  • Dr. Rolf Stomberg zum Ehrenvorsitzenden des Aufsichtsrates ernannt
  • Pamela Knapp rückt in den Aufsichtsrat nach

Dr. Matthias L. Wolfgruber (64) ist neuer Aufsichtsratsvorsitzender der LANXESS AG. In seiner konstituierenden Sitzung wählte der Aufsichtsrat des Spezialchemie-Konzerns den promovierten Chemiker und ehemaligen Vorstandsvorsitzenden der Altana AG zum Nachfolger von Dr. Rolf Stomberg (78), der sein Mandat mit Ablauf der heutigen Hauptversammlung beendet hat. Wolfgruber gehört dem Kontrollgremium als Vertreter der Aktionäre bereits seit 2015 an.

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Breites Themenspektrum unter einem Dach

SECURITE LAUSANNE 2018 und FORUM SECURITE 2018

Vom 14. bis 16. November 2018 wird die SECURITE LAUSANNE zum Treffpunkt der Westschweizer Sicherheitsbranche. Ein zentraler Bestandteil der Messe ist das kostenlose FORUM SECURITE mit seinen qualitativ sehr hochstehenden Vortragsreihen.

Die Fachmesse SECURITE LAUSANNE hat ihren hohen Stellenwert für die Westschweiz mehrmals unterstrichen und geniesst die volle Anerkennung der Sicherheitsbranche in der Romandie. Bei der letzten Austragung im Jahr 2016 lockte sie rund 2300 Fachbesucher und Forum-Teilnehmer an. Auch für den November 2018 ist die Messe voll auf Kurs. Die wichtigsten Branchenverbände unterstützen die SECURITE LAUSANNE massgeblich und bereits haben sich rund 40 Aussteller angemeldet, darunter mehrere Key-Player und verschiedene Neuaussteller. So wird die SECURITE LAUSANNE 2018 wieder alle Messethemen umfassend abdecken können und ist in den Agenden der Westschweizer Sicherheitsexperten ein Pflichttermin.

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ILMAC Lausanne

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3. und 4. Oktober, 2018
Expo Beaulieu Lausanne
für die frabzösischsprachige Schweiz
Platforme pour la chimie, la pharmacie et la biotechnologie

ilmac.ch/lausanne

 

IFAS 2018

 

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23. - 26. Oktober 2018
Messe Zürich

Zürich-Oerlikon

www.ifas-messe.ch

Securite Lausanne 2018

 

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14. - 16. November 2018
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Halle 36

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