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Novartis-Lernender gewinnt Gold an Schweizer Chemie-Olympiade

Luca Schmutz, der als Novartis-Lernender die Berufsfachschule aprentas in Muttenz besucht, hat an der Schweizer Chemie-Olympiade vom 17. bis 22. April 2017 an der ETH Zürich eine der vier Goldmedaillen gewonnen. Damit qualifiziert er sich für die Teilnahme an der Internationalen Chemie-Olympiade in Thailand im Juli.

Der 18-Jährige Luca Schmutz aus St. Gallen steht kurz vor dem Abschluss seiner Lehre als Laborant EFZ, Fachrichtung Chemie, bei Novartis Pharma AG. Ein Blick auf die Rangliste der Schweizer Chemie-Olympiade (SwissChO) zeigt, dass die grosse Mehrheit der Finalistinnen und Finalisten eine Kantonsschule beziehungsweise ein Gymnasium besucht. Nur zwei von ihnen sind Berufsfachschüler – bemerkenswert ist allerdings, dass beide einen der ersten vier Ränge erreicht und damit eine Goldmedaille gewonnen haben.

Luca Schmutz war bereits letztes Jahr an der SwissChO, schon damals mit Erfolg in Form einerSilbermedaille. Zur Teilnahme angeregt hatte ihn sein Chemielehrer an der Berufsfachschule.

Die Schweizer Chemie-Olympiade

Die Schweizer Chemie-Olympiade ist eine von vier Schweizer Wissenschafts-Olympiaden. Diese Wettbewerbe richten sich an Jugendliche bis 19 Jahre aus der Schweiz und Liechtenstein, die sich über den Schulstoff hinaus für Biologie, Chemie, Mathematik oder Physik interessieren.

Die Teilnehmenden an der SwissChO absolvieren ein dreistufiges Qualifikationsverfahren. Jeweils vier Finalisten/-innen gewinnen Gold, Silber und Bronze. Die vier Gold-Gewinner/-innen qualifizieren sich für die Teilnahme an der internationalen Chemie-Olympiade (IChO). An der 30.

Schweizer Chemie-Olympiade 2017 nahmen 312 Schülerinnen und Schüler teil.

Luca Schmutz mit Goldmedaille bei der Siegerehrung Foto z.V.g. vom Verband Schweizer Wissenschafts-Olympiaden

 

Link zur Medienmitteilung des Verbands Schweizer Wissenschafts-Olympiaden mit Rangliste 2017:

http://olympiads.ch/index.php?lang_select=de

 

 

aprentas
Postfach
4002 Basel
www.aprentas.com

 

Watson-Marlow Schweiz startet direkten Vertrieb von Flexicon Abfüll- und Verschliesssystemen

Die Watson-Marlow Ltd. baut ihr Produktsortiment aus. Seit dem 1. Januar 2017 bietet die Niederlassung der Watson-Marlow Fluid Technology Group exklusiv direkte Beratung und Verkauf für das gesamte Sortiment des Geschäftsbereiches Flexicon Liquid Filling in der Schweiz an. Die peristaltischen Abfüll- und Verschliessmaschinen von Flexicon bieten hochpzises, effizientes und flexibles Abfüllen. Sie kommen vor allem bei kleinen und mittleren Losgrößen in der Pharma-, Biotech- sowie der Diagnostikindustrie zum Einsatz. Mit den Produkten von Flexicon bietet Watson-Marlow aufeinander abgestimmte Lösungen für alle vor- und nachgelagerten Arbeitsschritte aus einer Hand.


Das Unternehmen Flexicon ist seit 2008 ein Geschäftsbereich der Watson-Marlow Fluid Technology Group, des Weltmarktführers im Bereich Schlauchpumpen und den dazu passenden Fluid-Path-Technologien. Die Systeme von Flexicon werden im dänischen Ringsted in der Nähe von Kopenhagen produziert und von dort in die ganze Welt exportiert. Der Vertrieb in der Schweiz erfolgte bislang durch einen Distributor. Seit dem 1. Januar 2017 erfolgt der Exklusivvertrieb für das gesamte Flexicon-Sortiment in der Schweiz durch die konzerneigene Vertriebsniederlassung von Watson-Marlow, die Watson- Marlow Ltd mit Sitz in Zollikon im Kanton Zürich. Die Betreuung aller bestehenden Flexicon- Kunden in der Schweiz übernimmt ebenfalls ab sofort das Aussendienstteam der Watson- Marlow Ltd.

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Laborscope Aktuell

Neue FAULHABER-Niederlassung in Österreich 4-5/17

Am 2. Mai begann die FAULHABER Austria GmbH in Wien ihre Geschäftstätigkeit. Das neugegründete Unternehmen übernimmt den Vertrieb und Service von Produkten der FAULHABER Drive Systems in Österreich von der ELRA-Antriebstechnik Vertriebs Ges.m.b.H., die dort bisher als Distributor tätig war. «Österreich ist für uns ein wichtiger Markt, in dem wir unsere Präsenz stärken wollen», erklärt Marcus Remmel, Gesamtvertriebsleiter FAULHABER Drive Systems und Geschäftsführer von FAULHABER Austria. «Unter anderem in den Bereichen Medizintechnik und Automatisierungstechnik sind hier viele hochinteressante Unternehmen ansässig, die schon heute unsere Kunden sind oder die wir als solche gewinnen wollen.» Neben dem österreichischen soll auch der slowenische Markt von Wien aus bedient werden. Mit der neuen Tochtergesellschaft sollen die Kunden noch mehr als bisher vom Know-how und den Dienstleistungen von FAULHABER profitieren können. «Insbesondere bei der Auswahl des optimalen Motors für einen bestimmten Einsatz und der kundenspezifischen Entwicklung von Kleinantrieben kann der direkte Kontakt grosse Vorteile bieten.»

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Daten-Monitoring einfach gemacht – einfach erklärt! 3/17

Daten-Monitoring ist herausfordernd und zeitlich aufwändig. Die einzelnen Datenlogger müssen ausgelesen, Messwerte analysiert und Reporte erstellt werden. Dies bedeutet viel Aufwand und kritische Grenzwertüberschreitungen werden folglich nicht rechtzeitig bemerkt. Hinzu kommt, dass die Rückführbarkeit komplex und der Aufwand schlussendlich gross ist. Für dieses Problem hat Rotronic das Monitoring System RMS entwickelt und bietet damit eine flexible Lösung, statt viele unterschiedliche und komplizierte.

Das neue Überwachungssystem RMS kontrolliert, dokumentiert und visualisiert alle gewünschten Messdaten in einem System und stellt diese dem Benutzer in gewünschter Form zur Verfügung. Dabei können die unterschiedlichsten Geräte und bereits bestehende Systeme eingebunden werden. Das ganzheitliche Überwachungssystem RMS speichert zuverlässig alle Messdaten während 7x24h an 365 Tagen im Jahr, in einem System auf das der Anwender jederzeit zugreifen und die Daten in gewünschter Form abrufen kann. So wird das Daten-Monitoring einfacher und verlässlicher. 

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Biotechnologie

6/16 Neue Entdeckung im Kampf gegen Krebs: Tumorzellen stellen Betrieb um

Tumorzellen, denen mit Medikamenten der Sauerstoff abgedreht wird, stellen ihren Stoffwechsel mittelfristig um – sie wechseln auf eine Energiegewinnung ohne Sauerstoff. Diese Beobachtung von Biomedizinern von Universität und Universitätsspital Basel lässt sich für Therapien nutzbar machen, die das Tumorwachstum langfristig hemmen können, wie die Forscher in der neusten Ausgabe des Fachblatts «Cell Reports» berichten.

Noch immer erkrankt jeder dritte Mensch im Lauf seines Lebens an Krebs, und noch immer verläuft die Hälfte der Krankheitsfälle tödlich. Neue Wege im Kampf gegen Krebs sind daher gefragt. Es ist heute allgemein bekannt, dass sich die Krankheit in einer Reihe von Stufen entwickelt. Eine davon, die Tumorangiogenese, besteht in der Bildung neuer Blut-gefässe zur Versorgung des wachsenden Tumors mit Sauerstoff und Nährstoffen.

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Aus der Praxis

9/16 CUMULUS FTC-Systeme von PanGas

Effiziente Reaktorkühlung mit tiefkalt verflüssigtem Stickstoff

Zahlreiche Prozesse in der chemischen und pharmazeutischen Produktion erfordern den Einsatz effizienter Kühlverfahren. Der Anwender favorisiert präzise regelbare Kühlanlagen, die sich leicht in den Produktionsprozess integrieren lassen und möglichst wartungsarm arbeiten. 

CUMULUS FTC (Fluid Temperature Control) ist ein hocheffizientes Verfahren zum Kühlen von Prozessflüssigkeiten mittels tiefkalt verflüssigtem Stickstoff. Das System erlaubt es dem Anwender, Reaktor-Temperaturen mit einer Genauigkeit von ±1°C zu regeln. Gestaffelt nach Kühlleistungen stehen fünf Standardgrössen zur Verfügung: Die in vier Versionen erhältlichen CUMULUS PX-Module sind für Prozesstemperaturen bis –100°C ausgelegt. Für Prozesse, die ein Herabkühlen auf –120°C erfordern, kommt das CUMULUS XLT50-Modul zum Einsatz. Das kompakte System – die kleinste Einheit CUMULUS PX5 zum Beispiel misst nur 90cm(B) x 70cm(T) x 66cm(H) – lässt sich problemlos in bestehende Kühlsysteme integrieren. Dank einer speziellen Kombination von Wärmetauschern wird der direkte Wärmeaustausch zwischen dem Prozessmedium (z.B. Methanol, Toluol usw.) und tiefkalt verflüssigtem Stickstoff (–196°C) vermieden. Die Kühlung des Prozessmediums erfolgt stattdessen über kalten gasförmigen Stickstoff, der durch Verdampfung des tiefkalt verflüssigten Stickstoffs erzeugt wird. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Prozessmedium nicht an- und einfrieren kann.

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Aus der Forschung

Neuer Ansatzpunkt für Medikamente gegen Magen-Bakterium Helicobacter pylori 1-2/17

Neutronen klären Enzymfunktion

Helicobacter pylori steht unter dringendem Verdacht Magenkrebs auszulösen. Jetzt hat ein internationales Forscherteam um Prof. Donald R. Ronning (University of Toledo, USA) mit Hilfe von Neutronen die Funktionsweise eines wichtigen Enzyms im Stoffwechsel des Bakteriums entschlüsselt. Es gilt als Angriffspunkt für neue Medikamente. Die Messungen hierzu führten sie an der Neutronenquelle in Oak Ridge (USA) und der Forschungs-Neutronenquelle FRM II der Technischen Universität München (TUM) durch.

Weltweit jeder Zweite trägt es in seinem Magen: Helicobacter pylori. Geschwüre und chronische Gastritis sind die häufigsten Krankheitsbilder, die mit diesem Bakterium in Verbindung gebracht werden. Bislang geht die Medizin gegen den Magenkeim mit einer Kombination aus zwei Antibiotika und einem Protonenpumpen-Hemmer vor. Doch nur in 70 Prozent der Fälle wirkt die Behandlung, und es entstehen zunehmend Resistenzen. Schon seit langem sind Wissenschaftler daher auf der Suche nach alternativen Medikamenten gegen das gefährliche Bakterium. 

Anders als der Mensch und viele nützliche Bakterien, verwendet H. pylori ein spezielles Enzym für die Synthese von Vitamin K2. Dieses Enzym, die 5‘-Methylthioadenosin Nucleosidase (MTAN), ist daher ein vielversprechender Kandidat zur Entwicklung eines Medikaments, das spezifisch nur gegen H. pylori wirkt, ohne dabei nützliche Bakterien oder gar menschliche Zellen zu schädigen. 

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Agenda

Anwenderkurse zum Mikrowellenaufschluss am 5. & 6.Juli 2017 und am 6. & 7. Dezember 2017

 

Die CEM GmbH bietet für 2017 wieder Ausbildungs- und Anwenderkurse zur Mikrowellenaufschlusstechnik in den eigenen Firmenräumen in Kamp-Lintfort am Niederrhein an.

Im Rahmen dieser Kurse werden die Teilnehmer/innen in den theoretischen Grundlagen und insbesondere in der Methodenentwicklung für mikrowellenunterstützten Aufschlüsse geschult. Bei den praktischen Übungen in kleinen Gruppen können die Teilnehmer/innen eigene Proben zum Seminar mitbringen, die dann anhand der individuellen Problemstellungen bearbeitet werden. Das Ziel dieser Anwenderkurse ist das eigenständige Entwickeln von Aufschlussmethoden.

Der Teilnehmerkreis richtet sich an Laboranten/innen, Ingenieure/innen, Chemiker/innen, etc.

Der erste Seminartag beginnt um 13.30 Uhr, es kann also vorher die Anreise erfolgen. Am 2. Seminartag endet die Veranstaltung um 14.30 Uhr, so das anschliessend die Heimfahrt angetreten werden kann.

Der Kostenbeitrag für dieses 2tägige Seminar beträgt 590,00 EUR zzgl. MWSt. und beinhaltet:

* umfangreiche Seminarunterlagen

* zwei Mittagessen

* ein gemeinsames Abendessen

* eine Hotelübernachtung

* den Transfer zwischen dem Hotel und den Schulungsräumen

* und den Transfer am Seminarende zum ICE-Bahnhof Duisburg oder zum Flughafen Düsseldorf.

 

Weitere Infos unter:
http://www.cem.de/documents/seminare_kurse/anwenderkurs.htm
http://www.cem.de/documents/seminare_kurse/anwender_seminare_2017_web.pdf

 

CEM GmbH
Pionier und Marktführer in der Mikrowellen-Labortechnik
Carl-Friedrich-Gauß-Str. 9
D-47475 Kamp-Lintfort
Tel. + 49 28 42 - 96 44 0
Fax + 49 28 42 - 96 44 11
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.cem.de

ZHAW Science Week macht Jugendliche zu Forschenden

Warum ist dunkle Schokolade bitter? Welche Zusammenhänge bestehen zwischen Licht und Leben? Wie baut man eine Powerbank rs Handy? Antworten auf diese und andere Fragen gibt die Science Week vom 7. bis 11. August 2017 an der ZHAW in Wädenswil. Jugendliche zwischen 12 und 15 Jah- ren werden zu Forscherinnen und Forschern und erleben Naturwissenschaften hautnah. Dabei expe- rimentieren sie selbst und setzen das Gelernte in die Praxis um.

Nach dem Erfolg in den vergangenen Jahren mit über 300 Teilnehmenden haben die Fachleute der ZHAin Wädenswil wiederum ein buntes Programm rund um Naturwissenschaften zusammengestellt. Die Jugend- lichen erleben eine Hochschule hautnah und werden selbst zur Forscherin, zum Forscher. Die Themenpalet- te ist breit und reicht von Chemie und Farben, über Grippeimpfstoffe, Licht als Ursprung des Lebens, Scho- koladenherstellung und Analyse, Powerbank fürs Handy bauen bis zur Reise durch die Welt der Aromen und einem Spezialkurs zu Programmieren und Animieren. Die Teilnahme an den ganztägigen Kursen inkl. Pau- sen- und Mittagsverpflegung kostet 28 Franken. Anmelden kann man sich bis 21. Juli 2017 auf www.zhaw.ch/scienceweek - dort gibt es auch detaillierte Infos zu den jeweiligen Kursen.

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